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.Cleopatra.

Der Name Kleopatra Herrscherin Kleopatra Aussehen Kosmetik Milchbad

.Ancient Egypt.

Einführung Name Ursprung Nil Kindheit Gesellschaft Landwirtschaft Essen & Trinken Häuser Geld & Lohn Lebenserwartung Götter Schönheit Kleidung Schmuck Spiele Pyramiden Tempel Feste Zahlen Hatschepsut Sphinx

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Layout © by Mina









Bedingt durch die Milde des Klimas in dem die alten Ägypter lebten, waren sie sehr spärlich bekleidet. Die Ägypter trugen leichte, zumeist weiße Gewänder und dazu farbenprächtigen Schmuck. Aber aus den farbigen Malereien in den Grabräumen weiß man, dass es auch bunt gewebte Stoffe und vor allem farbige Gürtel und Bänder gegeben hat. Die männliche Tracht war immer weiß. 

Frauen:
Bis zum Neuen Reich variierte die Tracht der Frauen kaum. Die Frauen trugen durchweg ein langes, anfangs faltenloses später leicht plissiertes, sehr dünnes Gewand, das die Körperlinien durchscheinen ließ. Es begann unterhalb der Brüste, die frei blieben, wurde von zwei Tragbändern über die Schulter festgehalten und reichte bis zu den Knöcheln. Oft trug man auch einen hauchdünnen, durchsichtigen Überwurf, später Netzkleider und andere Abwandlungen. Nur die »Abgeschlossenen« begnügten sich, wie oben geschildert, mit einem Hüftband oder blieben ganz unbekleidet. Perlennetze bedeckten weiße Leinenkleider von Opfergaben-Trägerinnen.

Abb. links: aus dem Totenpapyrus des Hunefer. In weißer Kleidung stehen Hunefer und seine Frau betend vor Re (ohne Abb.). Seine Gemahlin hält eine Lotosblume und das Sistrum in der Hand. – Neues Reich, Ca. 1300 v.Chr.

Männer:
Die Männertracht, die ursprünglich noch minimaler war, da sie nur aus einer Penistasche bestand, machte im Laufe der Zeit aber enorme Veränderungen durch. Der Mann trug dann seit alters her einen Schurz aus Leinen, der von der Taille bis hin zu den Knien reichte und für Götter, Könige und das Volk für lange Zeiten die gleichmachend weiße Universalbekleidung blieb. Nur die mannigfachen Formen des Schurzes – kurz, lang in der Mitte vorgestellt und gestärkt, gefältelt und plissiert, ein oder zwei Zipfel, gekräuselt, mit gesticktem Saum, geschlossen, offen usw. – waren der Mode unterworfen und arteten zuweilen ins Dandyhafte aus, zumal wenn ein zweiter, vollkommen durchsichtiger Schurz oder ein mantelartiges Obergewand darüber getragen wurde. Im Zuge einer immer komplexeren Gesellschaft wurde die Kleidung immer prunkvoller.

Stets einheitlich und unverändert blieben das lange, von der Brust bis an die Knöchel reichende Gewand des Wesirs, das von zwei Bändern um den Hals am Körper gehalten wurde. Gleiches gilt für die Amtstracht der Priester mit aus Goldstoff gefälteltem Schurz und einem Pantherfell, dessen Hinterfüße über die Schultern nach hinten und Kopf und Vorderteil nach vorne hingen. Die Festtracht der Vornehmen war ein kurzes, glattes, vorn abgerundetes Vorderteil und wurde von einem kleinen Metallverschluss am Gürtel gehalten.
Der König trug bei gewissen Zeremonien spezielle Trachten und Attribute, die ihn auszeichnete z.B.: einen am Königsschurz festgemachten Tierschwanz.

Schurz:
Vom einfachen und kurzen Schurz des Alten Reiches bis zum sehr langen oder doppelten Schurz im Neuen Reich, der drapiert oder plissiert und mit einem Hemd getragen wurde (oder mit einem kurzen Mantel). Ein einfacher kurzer Schurz mit Schmuck getragen, war die Tracht des eleganten Mannes, nicht die des Arbeiters. Je nach Schurz, wies er auf hohe Stellung hin.

Stoffe:
Die Kleidung wurde in pharaonischer Zeit aus Leinen gefertigt, Baumwolle ist erst seit der ptolemäischen Epoche bekannt. Aus dem früdynastischen Ägypten sind bereits vollständige Leinengewänder überliefert. Fragmente sind sogar schon aus vorgeschichtlicher Zeit überliefert, und somit haben diese fein gewebten Textilien ein Alter von nun mehr als 5000 Jahren! Die Herstellung dieser Stoffe oblag in der Hand der Frauen im häuslichen Bereich, aber in einem manufakturähnlichen Herstellungsbetrieb sind dann auch Männer mit der Stoffherstellung beschäftigt gewesen. Stoffe oder später ganze Stoffballen, gehörten im Alten Reich und auch danach, wie z.B. im Neuen Reich, zu den wichtigsten Grabbeigaben (neben den Nahrungsmitteln) – vorwiegend für die Könige, Königsfamilie und höher gestellten Personen. Selbst für die meterlangen Leinenbinden einer Mumie erforderte es einer ausgedehnten Sttoffproduktion.

Frau mit weißem Kleid,
12. Dynastie,
Mittleres Reich

Mann mit kurzem Schurz;
12. / 13. Dynastie,
Mittleres Reich

Mann mit langem Schurz;
19. Dynastie,
Neues Reich

Tunika
Aus schwerem Leinen für den Winter, mit Bordüren eingefaßt. Grabbeigabe aus dem Grab des Kha, vor ca. 3.500 Jahren.

Kettenkleid
Kostbares Kleid – seine Knoten bestehen aus Perlen. Es stammt aus der 4. Dynastie
(vor ca. 4.600 Jahren).

Die Bauern der Sümpfe und die Männer, die Tätigkeiten/Berufe ausübten, die viel Bewegungsfreigeit verlangten, begnügten sich mit einem Gürtel um die Hüfte, an dem Riemen aus Leder oder aus Fasern hingen. Hin und wieder arbeiteten sie sogar nackt. Die Kinder blieben bis zur Jugendzeit unbekleidet.

Der Durchschnittsbürger lief barfuß, der Reiche trug Sandalen. Die Ägypter kannten Sandalen seit dem Ende der prädynastischen Zeit. Die Frauen benutzten sie kaum und die Männer nur ausnahmsweise, zum Beispiel wenn sie einen Besuch machen mußten. Höhergestellte Personen ließen sich von einem Diener begleiten, der die Sandalen trug, damit sie am Ziel angezogen werden konnten.
Im Mittleren Reich besaßen nur die Armen keine Sandalen, die anderen trugen sie immer in der Hand und zogen sie erst an, wenn sie das Ziel ihres Weges erreicht hatten.

Sandalen wurden aus feingegerbtem Leder oder aus Pflanzenfasern hergestellt. Die Sandalen bestanden aus einer einfachen Sohle aus Palmenrinde, Papyrus-Fasern oder seltener aus Leder, an die zwei oder drei Riemen befestigt waren. Bei Königen wieß eine gebogene Spitze nach oben.
Pflanzliche Materialien zur Herstellung von Sandalen: Papyrus, Palmfasern, Schilf und verschiedene Gräser.

Ledersandalen (einfache Sandalen)
Diese ungewöhnlichen Ledersandalen gehörten einer sehr reichen Person, die sie bis ins Grab hinein getragen hat. Die Sandalen sind aus Streifen von Ochsenleder gefertigt.

Ein Paar Sandalen Tutanchamuns
(königliche Sandalen)
Bei jedem Schritt wurden die Feinde Ägyptens, welche bildlich auf der Sohle abgebildet sind, symbolisch unter den Füßen zermalmt.

 

 

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