.Main.

Home E-Mail Quatschbuch Paintbook Rollenspiel Toplist Credits Past News Awards Votes Link me Partner Affi/Partner werden

.Cleopatra.

Der Name Kleopatra Herrscherin Kleopatra Aussehen Kosmetik Milchbad

.Ancient Egypt.

Einführung Name Ursprung Nil Kindheit Gesellschaft Landwirtschaft Essen & Trinken Häuser Geld & Lohn Lebenserwartung Götter Schönheit Kleidung Schmuck Spiele Pyramiden Tempel Feste Zahlen Hatschepsut Sphinx

.Affis.

.Cuties.


.Counter.


Layout © by Mina









Als vorwiegend vom Ackerbau lebendes Land baute Ägypten schon seit uralten Zeiten Obst, dicke Bohnen, Linsen und vor allem Getreide und Hirse an. All diese Produkte wurden in grossen Mengen ausgeführt. Wie man aus den Abbildungen der verschiedenen Epochen ersehen kann, die Feldarbeit darstellen, waren die damaligen Arbeitsgeräte den heutigen fast gleich.
Sobald die Nilschwemme abgeklungen war, waren überall Landarbeiter-Kolonnen damit beschäftigt, die Felder für die Aussaat vorzubereiten. Nachdem der Boden aufgehackt war streuten sie die Saat wobei danach Schweine, Esels- oder Rinderherden diese in den Boden einstampften. Gleich nach der Ernte im Frühjahr schleppten die Landarbeiter das Getreide zu den staatlichen Verladeplätzen. Von dort aus wurden die Natural-Abgaben auf großen Schiffen in die Magazine und Scheunen der Städte gebracht. Vom Staat angestellte Schreiber registrierten ganz genau, wo welches Schiff welche Produkte an Bord nimmt.

 
 

Die Erntezeit (im Sommer)

Abb. links: Der Bauer und seine Frau auf dem Feld, holen die Ernte ein. Er schneidet mit einer Sense die Ähren ab und sie sammelt das Abgeschnittene gleich auf.

  

links: Bauern tragen den Weizen mit Seilkörben zu einem Dreschplatz

 rechts: Ochsen treten die Körner aus den Ähren, Männer schieben immer wieder Ähren nach

Über das Säen und Ernten im alten Ägypten:
Ägyptens Fruchtlandstreifen war für den Getreideanbau bestens geschaffen; und wie man aus Abbildungen verschiedener Zeitepochen im alten Ägypten, die Feldarbeit darstellen, ersehen kann, waren die damaligen Arbeitsgeräte für die Feldarbeiten den heutigen fast gleich.

Grabmalereien zeigen Schritt für Schritt, wie Getreide angebaut wurde:

  • Nachdem die Saat im Nilschlamm ausgesät war, trieb man Schafe über die Äcker, damit sie die Körner eintraten.
  • War das Getreide reif, kamen Aufseher mit Meßstricken (ein langes Seil oder Strick), um die Höhen der Abgaben festzusetzen; in der gesamten pharaonischen Zeit wurde Weizen hoch besteuert.
  • Danach schnitten die Männer mit Sicheln die Ähren ab und warfen sie in die Körbe und Netze, die zur Tenne gebracht wurden. Die Körbe waren sehr groß, zwei Mann trugen je einen an einem Stock befestigt, übers Feld.
  • Die mit Rufen und Stöcken angetriebenen Ochsen oder Esel traten das Korn aus. Männer schoben mit hölzernen Gabeln von den aufgeschütteten Haufen immer wieder Ähren unter die Hufe nach. Dann wurde geworfelt (worfeln = Getreidekörner von der Spreu trennen), wobei man das Haar mit Kopftüchern vor dem aufgwirbelten Staub schützte. Das Getreide wurde mit hölzernen Kellen in die Luft geworfen, um die Spreu von den Körnern zu trennen.
  • Proben des gesäuberten Korns wurden dem Herrn zur Prüfung vorgelegt, dann wurde es mengenmäßig registriert und zum Kornspeicher gebracht.

Manchmal hielten die Arbeiter ein Nickerchen oder spielten zur Entspannung auf der Flöte. Junge Ährenleserinnen konnten sich schon mal in die Haare kriegen. Die Arbeiter trugen sehr kurz Röcke, bzw. waren nur leicht bekleidet mit einem hellen Schurz und gingen barfuss.
Das Getreide, das der Herstellung von Brot diente, und die Gerste, die zum Bier brauen benutzt wurde, waren die Grundnahrungsmittel der Ägypter und der Getreideanbau ihr größter Reichtum.

 

Gratis bloggen bei
myblog.de